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Geldmarktveranlagung
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Unter Geldmarktgeschäften versteht man Geldmarkteinlagen bzw. Barvorlagen zwischen Kunde und Bank bei denen ein bestimmter Betrag für eine festvereinbarte Laufzeit (Ausnahme: at call, b.a.w. - bis auf weiteres, auf Abruf) zu einem festen Zinssatz, der sich nach den am Interbankmarkt für entsprechende Laufzeiten gültigen Konditionen richtet, überlassen wird. Commercial Papers (CPs) Definition Commercial Papers sind kurzfristige Schuldverschreibungen, die als Inhaberpapiere handelbar sind. Am Laufzeitende bezahlt der Emittent eines kurzfristigen Schuldtitels den Betrag inklusive Zinsen an jene Person, die den Schuldtitel besitzt. Commercial Papers sind für Industrieunternehmen ein Beispiel der "Securitization", was bedeutet, daß Kreditmittel aufgenommen werden Können, ohne Bankdepots in Anspruch nehmen zu müssen. Banken fungieren bei der Emission von CPs als Vermittler, indem sie die CPs an potentielle Investoren weiterleiten, aber keine eigenen Mittel investieren. Auf diese Weise fließen die Mittel direkt vom Investor zum Einlagennehmer bzw. Kreditnehmer, ohne daß ein Depotgeschäft mit der Bank abgeschlossen wurde. Commercial Papers (CP's) sind Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von wenigen Tagen bis unter zwei Jahren und werden von Unternehmen (Banken, Supranationale und Corporates) zur Deckung des kurzfristigen Kreditbedarfes emittiert. CP's sind Abzinsungspapiere wie der Wechsel, d.h. der Zins wird vom Nominalwert abgezogen. Die Renditen orientieren sich an repräsentativen Geldmarktsätzen im entsprechenden Laufzeitbereich. Mindestvolumen EUR 5 Millionen. Usancen Commercial Papers werden auch als Serie von Schuldscheinen emittiert, wobei jeder einzelne Schuldschein dem Inhaber einen fixen Geldbetrag am Laufzeitende garantiert. Jeder Schuldschein enthält folgende Daten:
Darüber hinaus enthält jeder Schuldschein noch den Vermerk, daß er handelbar ist und der Inhaber zur Zahlung bzw. zum Empfang der Zahlung durch die Vermittlerbank im Auftrag der emittierenden Gesellschaft berechtigt ist. Der Käufer eines Commercial Papers kauft eine ungesicherte Verbindlichkeit eines Unternehmens, aber durch den Kauf eines Händlers bei einer Bank hat er auch die Garantie, daß die Bank das Commercial Paper, sollte er es realisieren wollen, zum dann gültigen Marktpreis zurücknimmt. Diese Verpflichtung ist aber nicht rechtswirksam. Marktübersicht / Emittenten / Währungen Seit Mitte 1980 wurden mehr als 900 Programme begeben. Der CP Markt wuchs im Jahr 2001 um 22% auf USD 224 Milliarden (Stichtag 31.12.2001). Die durchschnittliche Fälligkeit aller Programme liegt derzeit bei 75 Tagen. Über 80% der Emittenten besitzen ein Rating (nach S&P) von A-1/P-1 oder höher. Neben dem Finanzsektor (55% des Gesamtmarktes) gewinnt der Unternehmenssektor (25%) immer mehr an Bedeutung. Die Hauptwährungen sind, neben dem US Dollar, EURO und Sterling. Beispiele von Emittenten: DaimlerChrysler, Toyota, Siemens, Sony, Walt Disney, AT&T, Marks&Spencer, AOL Time Warner, BMW, Depfa Bank, Tupperware, BG Energy, General Mills Marktausblick - Zukünftige Entwicklungen Der CP's gelten zur Zeit als 'unregulierte' Finanzmarktprodukte. Die unterschiedliche Interpretation der gesetzlichen Investmentfondsrichtlinien in einigen europäischen Ländern beschränken Fondsmanager in Ihrer Asset Allocation. Eine Vereinheitlichung des europäischen Investmentfondsrechtes (OGAW/UCITS-Richtlinie) sowie Änderungen der Gesetzgebung (z.B.: Lockerung der Mindestreserve bei Banken) lassen zunehmendes Interesse und neue Investoren erwarten. Commercial Papers - Die Vorteile
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