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Russische Raiffeisenbank unterzeichnet Rekordkredit und gibt Kapitalerhöhung bekannt

Heute wurde in Moskau ein syndizierter Kredit in der Höhe von 625 Millionen US-Dollar für die ZAO Raiffeisenbank Austria, Moskau, unterzeichnet. Das kreditgebende Konsortium umfasst 25 Banken aus verschiedenen Regionen. Die Fazilität wurde am 31. Oktober 2006 mit einem ursprünglichen Volumen von 400 Millionen US-Dollar im Markt vorgestellt. Dieser zeigte schnell hohes Vertrauen, und aufgrund der großen Nachfrage wurde die Summe auf letztlich 625 Millionen US-Dollar erhöht. Der Kredit ist somit der größte in der Geschichte der Raiffeisenbank. Die Fazilität weist eine Laufzeit von drei Jahren mit endfälliger Rückzahlung auf.

Als Bookrunner fungieren:

ABN Amro Bank N.V., CALYON, The Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ Ltd., sowie die WestLB AG.

Mandated Lead Arrangers sind:

American Express Bank GmbH; BayernLB; DZ Bank AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank; Intesa Bank Irland plc; LBBW-Group (Landesbank Baden-Württemberg and Landesbank Rheinland-Pfalz); 6 Raiffeisenlandesbanken; Wachovia Bank, National Association; WGZ Bank AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank.

Co-Arrangers:

Sumitomo Mitsui Banking Corporation Europe Ltd; Deutsche Bank AG;

Lead Managers:

Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG; ING; JP Morgan Chase Bank, OKO Bank plc;

Mizuho Corporate Bank, Ltd.

"Dieser Kredit ist ein Benchmark-Deal für den russischen Markt. Es ist nach Volumen die drittgrößte Transaktion verbunden mit der zweitniedrigsten Marge für eine russische Bank bei internationalen Syndizierungen im Jahr 2006. Die Raiffeisenbank hat sich eine Refinanzierung zu einem rekordverdächtig niedrigen Zinssatz von LIBOR + 0,35 Prozent p.a. gesichert. Diese Marge wurde in Russland bisher nur von den großen in Staatsbesitz befindlichen Banken erzielt", sagte Sergej Monin, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und verantwortlich für das Treasury der Raiffeisenbank. Die niedrige Marge basiert auf der Bonität des Raiffeisen International-Konzerns und der signifikanten Marktpräsenz der Raiffeisenbank in Russland.

Johann Jonach, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank, zeigte sich mit dem Ergebnis der Syndizierung sehr zufrieden: "Der erfolgreiche Abschluss dieser Transaktion unterstreicht unsere hervorragende Position in Russland und die hohe Akzeptanz bei internationalen Finanzinstitutionen."

Die bis dato größte Kreditfazilität für die Raiffeisenbank wird zur weiteren Finanzierung des wachsenden Kreditportfolios (rund 3,9 Milliarden US-Dollar per 30. September 2006) verwendet werden. Die Bank betreut derzeit mehr als 5.800 Kommerzkunden (inklusive Klein- und Mittelbetriebe, Broker und Versicherungen) und wird auch künftig einen Wachstumskurs bei Kunden und Marktauftritt fahren.

Kapitalerhöhung beschlossen

Im November 2006 hat die Raiffeisenbank mit der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) einen nachrangigen Kredit über 80 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Dieser wurde von der Russischen Zentralbank genehmigt und in die Eigenkapitalbasis der Bank übernommen. Dementsprechend beläuft sich das Eigenkapital nach lokalen Rechnungslegungsstandards derzeit auf 22 Milliarden Rubel (rund 837,7 Millionen US-Dollar).

Weiters hat die Raiffeisen International Bank-Holding AG als Alleineigentümer der Raiffeisenbank eine Kapitalerhöhung von 10,04 Milliarden Rubel (rund 382,3 Millionen US-Dollar) beschlossen. Die Registrierung dieser Aufstockung bedarf noch der Genehmigung durch die russischen Behörden, die für Februar oder März 2007 erwartet wird.

"Die Unterstützung unseres Eigentümers durch die Kapitalaufstockung reflektiert die Wichtigkeit des russischen Marktes für den ganzen Konzern. Die Erhöhung ist insbesondere im Licht der anhaltenden dynamischen Entwicklung der Raiffeisenbank sowohl bei Firmen- als auch Privatkunden sehr wichtig", sagte Jonach.

Die Raiffeisenbank Austria lag zum Ende des dritten Quartals 2006 nach Bilanzsumme an neunter Stelle unter den russischen Banken. Sie verfügt derzeit über 20 Filialen in Moskau, fünf in St. Petersburg, sowie Regionalfilialen in Jekaterinburg, Samara, Novosibirsk, Tschelyabinsk, Nizhny Novgorod, Krasnodar, Krasnoyarsk und Perm. Sie gehört auch im Retail Banking zu den führenden Finanzinstituten des Landes und ist Nr. 8 sowohl bei Konsumentenkrediten als auch bei Privatkundeneinlagen.

2005 und 2006 war die Bank für russische Kunden in den Sektoren Handel, Energie, Metallurgie, Immobilien, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen mandated lead arranger für ein Gesamtkreditvolumen von mehr als USD 5,9 Milliarden.

Die Raiffeisenbank ist eine 100prozentige Tochter der Raiffeisen International. Diese betreibt eines der führenden Bankennetzwerke in Zentral- und Osteuropa mit Tochterbanken und Leasinggesellschaften in 16 Märkten. Mehr als 11,7 Millionen Kunden werden in über 2.775 Geschäftsstellen betreut. In acht Märkten befindet sich die jeweilige Netzwerkbank unter den drei größten Banken. Repräsentanzen in Litauen und Moldau ergänzen die regionale Präsenz. Die Raiffeisen International ist eine voll konsolidierte Tochter der RZB. Die RZB hält 70 Prozent der Aktien, der Rest befindet sich im Streubesitz. Die Aktien notieren an der Wiener Börse. Die RZB ist eine führende Kommerz- und Investmentbank Österreichs und das Spitzeninstitut der österreichischen Raiffeisen Bankengruppe, der größten Bankengruppe des Landes.

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Andreas Ecker-Nakamura
Head of Public Relations
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