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Raiffeisen International verkauft Minderheitsanteil an Bank TuranAlem
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Die Raiffeisen International Bank-Holding AG unterzeichnete gestern Abend einen Vertrag über den Verkauf ihres Minderheitsanteils an der JSC Bank TuranAlem (BTA) in Kasachstan. Der Verkauf erfolgt vorbehaltlich eines erfolgreichen Closings, das innerhalb der kommenden zwei Wochen erwartet wird. Der Anteil umfasst 351.139 Stammaktien, die 7,7 Prozent am Kapital der BTA entsprechen. Das Aktienpaket wird zu einem Preis von € 136,5 Millionen an ein Investorenkonsortium unter Führung von East Capital Explorer Financial Institutions Fund mit Sitz in Stockholm verkauft. „Wir konzentrieren uns auf strategische Engagements und nicht auf Finanzinvestments. Unsere Strategie ist es, die Banken in unserem Netzwerk aktiv zu steuern. Da dies nur aus der Position des Mehrheitseigentümers möglich ist und uns klar wurde, dass wir diese bei der BTA nicht erreichen können, haben wir uns zu einem Verkauf entschlossen“, sagte Herbert Stepic, CEO der Raiffeisen International. Ein Verkauf der Beteiligung war vom Management der Raiffeisen International in den letzten Monaten als realistische Option genannt worden, sollten die seit Langem geführten Verhandlungen mit den anderen BTA-Aktionären nicht zum erfolgreichen Abschluss kommen. „Trotz unserer Entscheidung bleibt Kasachstan ein attraktiver Markt für uns, was auch durch unsere Marktposition als eine der Top 3-Leasinggesellschaften belegt wird”, ergänzte Stepic. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), die 70 Prozent an der Raiffeisen International hält, ging die Beteiligung an der BTA im Herbst 2001 in Form von wandelbaren Vorzugsaktien ein. Diese Beteiligung, die 2004 an die Raiffeisen International übertragen wurde, wurde im Mai 2006 in Stammaktien gewandelt und wurde damit laut Vertrag auch veräußerbar. Mit einer Bilanzsumme von USD 9,9 Milliarden ist die BTA die zeitgrößte Bank in Kasachstan. Wien, 24. August 2006 |
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