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Raiffeisen startet Leasinggeschäft in der Ukraine

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Die Raiffeisen International Bank-Holding AG startet ab sofort mit Leasinggeschäft in der Ukraine. Die neu gegründete Raiffeisen Leasing Aval gehört gemeinsam der Raiffeisen Bank Aval, der lokalen Tochterbank des Raiffeisen International-Konzerns, und der Raiffeisen-Leasing International GmbH (RLI). Die RLI ist in Wien beheimatet und als Teilkonzern für die Steuerung der Leasingaktivitäten in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Im Gleichklang mit ihrem Anspruch, eine führende Position im lokalen Leasingmarkt einzunehmen, hat die Raiffeisen International mehr als USD 2 Millionen in die neue Gesellschaft investiert.

Herbert Stepic, CEO der Raiffeisen International, unterstrich die Wichtigkeit dieses Geschäftsbereiches: „Das Leasinggeschäft war schon immer ein integraler Bestandteil unseres umfangreichen Produktangebotes für Kunden in der Region. Seit der Übernahme der Bank Aval im letzten Jahr sind wir die Nummer 2 im Bankenmarkt in der Ukraine und vertreiben unsere Produkte über mehr als 1.350 Filialen. Es ist unser Ziel, im Leasinggeschäft schnell zu wachsen und innerhalb von zwei Jahren ein führender Leasinganbieter in der Ukraine zu sein."

Die Raiffeisen Leasing Aval wird von Beginn an als Universalanbieter auftreten und sowohl Anlagen- als auch Fahrzeugleasing anbieten. Immobilienleasing wird im Laufe dieses Jahres folgen. Die Produkte werden sowohl über das landesweite Filialnetz der Raiffeisen Bank Aval als auch über die zahlreichen Vetriebspartner der RLI vertrieben. „Diese einzigartige Kombination aus lokaler Marktpräsenz und internationalem Leasing Know-how wird es uns ermöglichen, in kurzer Zeit eine starke Position im boomenden Leasingmarkt in der Ukraine zu erreichen", sagte Volodymyr Lavrenchuk, CEO Raiffeisen Bank Aval. „Unsere lokalen Kunden begrüßen unseren Schritt und haben sofort begonnen Leasingfinanzierungen nachzufragen. Sie vertrauen auf unser Know-how und unsere Erfahrung mit diesem Finanzierungsinstrument, das in der Ukraine für viele Unternehmen noch recht unbekannt ist."

Mit einem Neugeschäftsvolumen von weniger als USD 200 Millionen oder 0,33 Prozent des BIP (verglichen mit 2 bis 5 Prozent in Westeuropa) bleibt das Leasinggeschäft nach wie vor deutlich unterentwickelt.

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Die Raiffeisen International betreibt eines der führenden Bankennetzwerke in Zentral- und Osteuropa mit Tochterbanken und Leasinggesellschaften in 16 Märkten. Mehr als 10 Millionen Kunden werden im Wege von 2.700 Geschäftsstellen betreut. In acht Märkten befindet sich die jeweilige Netzwerkbank unter den drei größten Banken. Repräsentanzen in Litauen und Moldau ergänzen die regionale Präsenz. Die Raiffeisen International ist eine voll konsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RZB hält 70 Prozent der Aktien, der Rest befindet sich im Streubesitz. Die Aktien notieren an der Wiener Börse. Die RZB ist eine führende Kommerz- und Investmentbank Österreichs und das Spitzeninstitut der österreichischen Raiffeisen Bankengruppe, der größten Bankengruppe des Landes.

Die Bilanzsumme der Raiffeisen International betrug per 31. März 2006 € 41,9 Milliarden. Der Konzern-Periodenüberschuss (nach Steuern und Minderheiten) betrug € 124 Millionen, um 34 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Raiffeisen-Leasing International (RLI)

Die Leasingfirmen der Raiffeisen International in CEE sind unter dem Dach der Holding Raiffeisen-Leasing International (RLI) zusammengefasst, die zu 75 Prozent im Eigentum der Raiffeisen International und zu 25 Prozent im Eigentum der Raiffeisen-Leasing GmbH, Wien, steht. Die Raiffeisen-Leasing wiederum gehört zu 51 Prozent der RZB und zu 49 Prozent den acht österreichischen Raiffeisenlandesbanken.

Zurzeit umfasst das Netzwerk des Raiffeisen-Leasing Subkonzerns 17 Tochterfirmen in 15 Ländern. Die RLI besitzt in den meisten dieser Tochterfirmen die Hälfte der Gesellschaftsanteile, wobei in fast allen Fällen die Differenz von der lokalen Netzwerkbank gehalten wird. Die RLI ist mit Ausnahme Kosovo in allen Märkten der Raiffeisen International aktiv. Ungefähr 1.100 Mitarbeiter sind in 126 Geschäftsstellen beschäftigt, in der Regel am Geschäftsstandort einer Netzwerkbank. In sechs Ländern befinden sich die Töchter der RLI unter den Top-5 Leasingfirmen mit Marktanteilen von bis zu 22 Prozent.

Zum Ultimo 2005 betrug das Neugeschäftsvolumen der RLI mehr als € 1,35 Milliarden, ein Zuwachs von 21 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2004. Die Bilanzsumme betrug zu diesem Zeitpunkt mehr als € 2,23 Milliarden (plus 29 Prozent).

Kiew/Wien, 5. Juli 2006

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Andreas Ecker-Nakamura
Head of Public Relations
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