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Raiffeisen-Fonds in Rumänien

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Die Raiffeisen Asset Management (RAM) hat heute offiziell ihre Geschäftstätigkeit in Rumänien aufgenommen und bietet ab sofort zwei offene Investmentfonds – Raiffeisen Prosper und Raiffeisen Benefit – an. Die RAM ist eine Tochtergesellschaft der rumänischen Raiffeisen Bank S.A., diese ist über die Raiffeisen International Bank-Holding AG Teil des RZB-Konzerns.

Der für dieses Geschäftsfeld zuständige Vorstand der rumänischen Raiffeisen Bank, James Stewart, meinte, dass die RAM einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Produktes Vermögensverwaltung in Rumänien leisten werde. „Die Raiffeisen Capital Management verfügt nicht nur über eine erfahrene Geschäftsführung, sondern ist auch in eine schlagkräftige Finanzgruppe eingebettet und kann deren Vorteile nützen. Darüber hinaus profitiert sie vom Know-how der österreichischen Raiffeisen Capital Management, die als Marktführer in Österreich 37 Milliarden Euro verwaltet", so Stewart. RAM-Vorstandsvorsitzender Mihail Ion ergänzte, dass man sowohl institutionellen als auch privaten Investoren maßgeschneiderte Lösungen bieten werde.

Der Raiffeisen Prosper-Fonds investiert bis zu 80 Prozent in Aktien und den restlichen Anteil in Anleihen und zielt damit auf mittel- bis langfristiges Wachstum ab. Regional konzentriert er sich neben Rumänien auf vergleichbare Wachstumsmärkte.

Der Raiffeisen Benefit-Fonds zielt mit einem Anleihe-Anteil von mindestens 70 Prozent auf stabiles, aber moderates Wachstum ab. Er soll vor allem konservativere Anleger ansprechen.

Raiffeisen verwaltet in Zentral- und Osteuropa (CEE) zurzeit Vermögen in einer Größenordnung von € 2,5 Milliarden. Über Investmentfonds und Pensionsfonds werden bereits zehn Märkte der Region abgedeckt, in einigen davon mit einer eigenständigen Tochtergesellschaft. Asset Management in CEE gilt als sehr dynamisches Geschäftsfeld mit großem Wachstumspotenzial.

Die Raiffeisen International betreibt eines der führenden Bankennetzwerke in Zentral- und Osteuropa mit Tochterbanken und Leasinggesellschaften in 16 Märkten. Mehr als 10 Millionen Kunden werden im Wege von rund 2.700 Geschäftsstellen betreut. In sieben Märkten befindet sich die jeweilige Netzwerkbank unter den drei größten Banken. Repräsentanzen in Litauen und Moldau ergänzen die regionale Präsenz. Die Raiffeisen International ist eine voll konsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RZB hält 70 Prozent der Aktien, der Rest befindet sich im Streubesitz. Die Aktien notieren an der Wiener Börse. Die RZB ist eine führende Kommerz- und Investmentbank Österreichs und das Spitzeninstitut der österreichischen Raiffeisen Bankengruppe, der größten Bankengruppe des Landes.

Die Bilanzsumme der Raiffeisen International betrug per 31. März 2006 € 41,9 Milliarden. Der Konzern-Periodenüberschuss (nach Steuern und Minderheiten) betrug € 124 Millionen, um 34 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Wien/Bukarest, 29. Juni 2006

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Andreas Ecker-Nakamura
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